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Das Luftpistolenschießen findet grundsätzlich in der Anschlagsart „stehend freihändig“ statt. Die Luftpistole darf nur mit einer Hand gehalten werden. Das Abzugsgewicht muss mindestens 500 g betragen. Das Gewicht der Waffe darf 1500 g nicht überschreiten. Vor jedem Wettkampf ist das Abzugsgewicht zu überprüfen. Die Kimme einer Luftpistole besteht aus einer rechteckigen Aussparung in einem Metallplättchen. Das Korn ist an der Oberkante abgeflacht und muss nun beim Zielen mit seiner Oberkante eine Linie mit der Oberkante der rechteckigen Aussparung in der Kimme bilden. Diese Linie muss nun unterhalb des Ringspiegels einerSchießscheibe angesetzt werden (man spricht hierbei von „aufsitzen lassen“ des Ringspiegels). Dabei soll das Korn gleichzeitig mittig unterhalb der Zehn auf der Schießscheibe angesetzt werden. Durch Höhen- und Seitenverstellmöglichkeit bei der Kimme kann das Schussbild der einzelnen Treffer so ausgerichtet werden, dass die Schüsse dann alle in die Zehn gehen. Soweit die Theorie. Es erfordert jedoch sehr viel Training, das auch tatsächlich zu erreichen. Die Zehn auf der Schießscheibe ist immerhin 10 m weit weg und hat nur einen Durchmesser von 11,5 mm (Toleranz +/- 0,1 mm). Das Luftpistolenschießen ist eine olympische Disziplin.
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Moderne Wettkampfwaffen im Schießsport besitzen genaue Zieleinrichtungen. Hinten sitzt auf dem Gewehr ein Diopter, und vorne am Lauf sitzt in einem Korntunnel ein so genanntes Ringkorn. Ringkörner gibt es in unterschiedlichen Größen, je nachdem wie viel vom Ringspiegel auf der Schießscheibe abgedeckt werden soll. Sie können in der Mitte zur Lichtfilterung eine farbige Einlage besitzen. Der Schütze sieht durch ein Diopter, das im wesentlichen aus einem Gehäuse mit einer runden Durchblicköffnung besteht. Oben auf dem Diopter und an der Seite sind Drehknöpfe, mit deren Hilfe sich das Diopter in Höhen- und Seitenlage sehr fein verstellen lässt. Der Schütze muss nun den Ringspiegel der Schießscheibe im Mittelkreis des Ringkornes zentrieren und anschließend beide Kreise in der Durchblicköffnung des Diopters zentrieren. Bei Auslösen des Schusses landet das Geschoss dann in der Zehn auf der Schießscheibe (soweit die Theorie).
Anschlag: Nur stehend freihändig, wobei der Schütze völlig frei (ohne Anlehnung und künstliche Stützen) stehen muss.
Die Disziplin Luftgewehr 10m Auflageschießen wird ab dem 46. Lebensjahr angeboten. Die Regularien für Waffen, Munition, Scheiben und Entfernung sind denen des Luftgewehrs 10m gleich
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In der Disziplin Sportpistole KK wird das Kaliber .22 lfB (lang für Büchse) bzw. .22 LR (long rifle) verschossen, dies entspricht in etwa einem Geschossdurchmesser von 5,72 mm. Man spricht hierbei üblicher Weise von Kleinkaliberpatronen (KK), bzw. nach der Zündungsart von Randfeuerpatronen. Der Schlagbolzen der Waffe schlägt nicht auf die Mitte der Patronenunterseite, sondern auf den Rand, in dem sich der Zündsatz in fester Form befindet. Das Projektil besteht aus unbeschichtetem Blei und ist ca. 11,8 mm lang und 2,55 g schwer. Die Gesamtlänge der Patrone ist 25 mm, bei einem Gewicht von ca. 3,6 g. Das Geschoss verlässt den Lauf der Waffe mit einer Mündungsgeschwindigkeit V(0) von ca. 330 bis max. 340 m/s (je nach Lauflänge und Munitionsmarke), dabei entsteht ein Gasdruck von ungefähr 1300 kg/ccm.
Anschlag: Stehend freihändig, Duell Fertighaltung.*
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Kleinkalibergewehre (Einzellader) jeder Art mit einem Kaliber von maximal 5,6 mm (.22 lfb) und einem Höchstgewicht von 8 kg. Abzug und Schäftung sind beliebig. Laufbeschwerung (innerhalb des zulässigen Gesamtgewichtes), Daumenauflage und verstellbare Kolbenklappe sind gestattet. Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb).
Die Disziplin Kleinkalibergewehr 50m (Sportgewehr) Auflageschießen wird für die Seniorenklasse (ab dem 56. Lebensjahr) angeboten. Es besteht eine Aufteilung in die Gruppen A, B und C. Die Regularien für Waffen, Munition, Scheiben und Entfernung sind denen des Kleinkalibergewehr 50m (Sportgewehr) gleich
Anschlag: a) Dreistellungskampf = je 1/3 des Schusspensums im liegenden, stehenden und knienden Anschlag; b) Liegendkampf = gesamtes Schusspensum im liegenden Anschlag.
Anmerkung: Im liegenden und knienden Anschlag ist die Zuhilfenahme eines Gewehrriemens gestattet, im knienden Anschlag darf außerdem eine Kniendrolle unter den Spann des Fußes gelegt werden.
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Zugelassen sind Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden. Der Nachweis der Originaltreue obliegt dem Schützen. Einzellader, Unterhebelrepetierer und Halbautomaten sind nicht zugelassen. Munition: Handelsübliche, auch wiedergeladene Zentralfeuerpatronen.
Anschlag: Liegend freihändig – stehend freihändig. Im Liegendanschlag darf ein Gewehrriemen (Tragriemen), der mit beiden Enden an der Waffe befestigt sein muss, verwendet werden.
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Zugelassen sind Originalwaffen, soweit sie den Regeln entsprechen, und deren Nachbauten, die einem zugelassenen Original entsprechen. Als Ladung darf nur fabrikmäßig hergestelltes Schwarzpulver verwendet werden. Aus Sicherheitsgründen dürfen nur abgepackte Ladungen verwendet werden. Als Richtmaß für die Ladung gilt für Langwaffen: 0,25 g Schwarzpulver pro mm Kaliber und für Kurzwaffen 0,1 g Schwarzpulver pro mm Kaliber. Als Material für die Geschosse darf nur Weichmetall verwendet werden.
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Endlich sind wir soweit, dass unsere Bogenanlage in Betrieb gehen kann. Wir möchten alle bitten, die Interesse am Bogenschießen haben, sich beim SV Fürfeld unter folgender Tel. Nr. 0175/6472565 oder per E-Mail 1.vorsitzender@schuetzenverein-fuerfeld.de zu melden.
Wir werden einen Grundkurs im Bogenschießen anbieten und dann die Trainingszeiten festlegen. Eigene Bögen können mitgebracht werden. Ansonsten stehen auch Bögen vom Verein zur Verfügung. (mehr)
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Perkussionsgewehr 50 m stehend (Perkussionsscheibengewehr). Geschossform beliebig (Regel 7.10 SpO). |
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Perkussions-Freigewehr 100 m liegend. Geschossform beliebig (Regel 7.16 300m SpO). |
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Perkussions-Dienstgewehr 100 m liegend. Mindestkaliber 13,5 mm, Geschossform zur Waffe gehörend, z.B. Miniégeschoss (Regel 7.20 SpO). |
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Steinschlossgewehr 50 m stehend. Geschoss nur Rundkugel (Regel 7.30 SpO und Regel 7.31 100m liegend SpO). |
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Militärische glatte Steinschlossmuskete 50 m stehend. Mindestkaliber 13,5 mm, Geschoss nur Rundkugel, keine Kimme (Regel 7.35 SpO). |
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Perkussionsrevolver 25 m stehend. Geschossform beliebig (Regel 7.40 SpO). |
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Perkussionspistole 25 m stehend. Geschoss nur Rundkugel (Regel 7.50 SpO). |
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Steinschlosspistole 25 m stehend. Geschoss nur Rundkugel (Regel 7.60 SpO). |
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15 Schuss in 40 Minuten. Vorher unbegrenzte Anzahl von Probeschüssen in 10 Minuten.
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*Fertighaltung: Fertighaltung für die Wettbewerbe Olympische Schnellfeuerpistole, Sportpistole Duell / Zentralfeuerduell und Standardpistole (20 und 10 Sekunden). Der Schütze senkt den Arm um mindesten 45 Grad aus der Waagerechten. In dieser Haltung erwartet der Schütze das Zudrehen der Scheiben oder das Signal zum Schießen, ohne den Arm zu beugen oder zu bewegen. In dem Augenblick, in dem sich die Scheibe zu drehen beginnt, darf der Schütze die Pistole bewegen.
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